Stadt Porec

Die Stadt Poreč entwickelte sich, auf der kleinen symmetrischen Halbinsel, noch vor der Ankunft des illyrischen Stammes der Histrier. Heute befindet sich auf dieser kleinen Halbinsel die Altstadt. Mit der Ankunft der Histrier wurde die gesamte Umgebung der heutigen Stadt angesiedelt und dank dem natürlichen Schutz, der zum Bau des Hafens beigetragen hat, konnte sich Poreč ungehindert entwickeln. Anhand erhaltener Unterlagen altgriechischer Historiker und Geographen aus dem 6. und 4 Jahrhundert v. Chr. gibt es Beweise für ein kleines Fischerdorf und archäologische Funde ehemaliger menschlicher Behausungen.

Zur Zeit der römischen Herrschaft über das Gebiet von Poreč wurde im 3. Jahrhundert, Porečs erster Bischof Mayar, das Opfer der Christenverfolgung. Der Bischof wurde nach seinem schweren Martyrium heilig gesprochen und zum Schutzpatron der Stadt erklärt.

Von damals bis heute ist Poreč der Status der Diözese erhalten geblieben. An der Stelle, an der Bischof Mayar sein Martyrium erlitt hatte, wurde im 4. Jahrhundert eine frühchristliche Kathedrale erbaut. Hundert Jahre später wurde sie erweitert und im 6. Jahrhundert ließ Bischof Euphrasius eine Basilika errichten - heute ein weltbekanntes Gebäude, ein wahrer Architekturschatz und seit dem Jahr 1998 unter dem Schutz der UNESCO.

Pula

n den Jahrhunderten der Kaiserzeit des alten Roms ( vom I. bis III. Jh.) wurden in Pula die wertvollsten Denkmäler der Antike in Kroatien hier in Pula gebaut. Das wertvollste und bekannteste Denkmal aus dieser Zeit ist Arena. Dieses Amphitheater, für Kämpfe zwischen Menschen und Tiere bestimmt, wurde in der Zeit des Kaisers Vespasian im I.Jh.n.Ch. gebaut. Es hat die Form einer Elypse, ist etwa 130 x 105 m gross, 32 m hoch, und ist das weltweit sechsgrösste Amphiteather. Arena hat derzeit Platz für etwa 23.000 Zuschauer, und heutzutage empfängt sie an den Sommerveranstaltungen etwa 5.000 Besucher.

Die Stadt hatte Mauern mit zehn Toren. Sie wurden meistens am Anfang des XIX.Jh. zerstört, nur wenige Eingänge blieben erhalten.Der Triumphbogen der Familie Sergei befindet sich am Ende der Strasse (Via Sergei) die vom Forum Richtung Osten geht. Er wurde an das Stadttor(Porta Aurea) angelehnt, so dass seine Zierungen nur an seinem westlichen Teil sichtbar sind. Den Triumphbogen liess Salvia Postuma Sergei mit ihrem eigenen Geld bauen, zu Ehre ihrer drei Verwandten, die Ende des I.Jh.v.Ch. hohe Beamten in Pula waren. Nach der Überschrift am Triumphbogen wurde er zwischen 29. und 27.Jh.v.CH. gebaut. Dieses eindrucksvolle Denkmal der antiken Kultur ist schon jahrhundertelang ein Motiv für viele ausgezeichneten, vor allem italienische Künstler wie z.B. Michelangelo. Richtung Nord sind zwei gut erhaltenen antiken Stadtstore: Hercules- und Doppeltor.

Istrien, "kroatisches Toscana"

Die Römer führten in Istrien, wie im übrigen Europa, die erste Urbanisation durch. Bauten Straßen und verbanden die Städte, was eine erhebliche Weiterenwicklung des Handels zur Folge hatte. Entlang der ganzen Westküste der Adria-Halbinsel sind die istrischen Steinbrüche zu sehen, aus denen der Qualitätsstein für die römischen Prunkgebäude gewonnen wurde. Die gesamte Baukunst, von der Verarbeitung bis zur künstlerischen Ausgestaltung, erreichte eine noch nie dagewesene Perfektion. Zu sehen ist das heute unter anderem noch beim Amphitheater von Pula, das aus heimischem Kalkstein errichtet wurde.

Die Miniturstädte im Inneren Istriens liegen hauptsächlich an den Hügelspitzen, weil eine solche Lage einst natürlichen Schutz bedeutete. Einige von ihnen hatten außer Stadtmauern auch Türme und bewegbare Brücken, die sie vor Angriffen der benachbarten Feudalherren oder Venedigs zusätzlich schützen sollten.

Innerhalb dieser mittelalterlichen Ansiedlungen, die von Außen wie Festungen wirken, gab es ein Netz gewundener, den Stadtmauern folgender Straßen. Zentrum des Lebens waren Kirche und Stadtplatz. Die Stadtlogen als Form gibt es in solchen Städtchen erst seit Ende Mittelalters, als die urbane Kultur stärker wird. Sie waren Orte, auf denen sich die Stadtbürger versammeln und Stadtväter die wichtigen Entscheidungen treffen. In allen Formen des öffentlichen Lebens spielen sie eine große Rolle. Falls sie sich außer Stadtmauern befanden, dieneten sie als Zufluchtsort den Reisenden, wenn das Stadttor geschlossen war.

Motovun

Über Motovun erhebt sich der romanische gotische Glockenturm mit einer Zackenkrone aus dem 13. Jahrhundert, der neben der Pfarrkirche des heiligen Stephans aus dem 17. Jahrhundert steht. Auf dem zentralen Stadtplatz befindet sich auch der romanische kommunale Palast, das größte profane Gebäude in Istrien aus jener Zeit. Umgeben ist es von zahlreichen anderen historischen Bauten. Motovun war schon immer ein sehr attraktives und populäres Ziel für Touristen, so dass hier auch das im ehemaligen Palast der Familie Polesini befindliche Hotel Kaštel anzutreffen ist.

In Motovun finden zahlreiche Veranstaltungen statt, doch zu einer der bekanntesten ist in den letzten Jahren das internationale Motovun Filmfestival geworden, das Ende Juli abgehalten wird und an dem auch bekannte Filmkünstler aus der ganzen Welt teilnehmen. Motovun ist gleichermaßen für Freunde des Ballonfahrens interessant, weil das Fliegen wegen des günstigen Mikroklimas während des gesamten Jahres möglich ist, so dass Motovun der Gastgeber einiger Ballon-Veranstaltungen ist.

Rovinj

An der wunderschönen Westküste von Istrien, fast direkt am Lim Fjord, liegt der romantischste Ort im Mittelmeer! Die Stadt Rovinj ist die richtige Destination für alle, die sich nach einer sentimentalen Atmosphäre der vergangenen Zeiten sehnen. Diese Atmosphäre ist nur noch hier zu finden. Diese Stadt begann ihr romantisches Leben auf einer Insel, einem begrenzten Raum, welcher der Stadtstruktur der eng einander gebauten Häuser, schmalen Gassen und kleinen Plätzen einen Sinn gegeben hat.

In Rovinj und der Umgebung erleben Sie die wunderbare Natur, erfüllen ihr Herz und Seele mit Liebe und Ihre Erinnerungen bereichern Sie mit Romantik, die nur in dieser kleiner Ecke von Mittelmeer zu finden ist.